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Verantwortlich für den Inhalt: Matthias Nowicki 

Glossar

Rechtliche Aspekte der 24h-Pflege

June 1, 2016

 

Bedingt durch die EU-Osterweiterung und die Bestimmung zur Dienstleistungsfreiheit, sind heute im Betreuungs- und Pflegebereich Angebote möglich, die bis vor einigen Jahren undenkbar waren. In besonderer Weise gehört dazu die 24h-Pflege. Drei Formen wie Sie an eine legale osteuropäische 24h- Betreuung kommen haben sich herauskristallisiert. Die sicherlich am häufigsten anzutreffende Form ist die Entsendung von festangestelltem Betreuungspersonal. Die meist in Osteuropa ansässigen Dienstleistungsunternehmen entsenden ihre entsprechend geschulten Mitarbeiter in deutsche Haushalte, um Pflegebedürftige in ihrem häuslichen Umfeld zu pflegen und zu betreuen. Auch die Arbeit einer - z.B. polnischen - 24h –Betreuerin in einer Privatwohnung ist an einen rechtlichen Rahmen gebunden. In einem sogenannten Dienstleistungsvertrag, der zwischen dem Dienstleistungsunternehmen und dem deutschen Kunden unterzeichnet wird, werden Rechte und Pflichten beider Parteien definiert.

Eine weitere Möglichkeit ist, die Dienste einer selbständigen Betreuerin oder eines Betreuers in Anspruch zu nehmen. Diese besitzen ein in der EU gemeldetes Gewerbe und werden in der Regel über eine inländische Agentur vermittelt. Grundvoraussetzung dafür ist, dass die Tätigkeit in Deutschland nur vorübergehend ausgeübt wird und bestimmte Kriterien (z.B. Zeiteinteilung, Rechnungserstellung, Bezüge im Krankheitsfall, Weisungsrecht) vertraglich festgelegt sind. Darüber hinaus können pflegebedürftige Kunden als Arbeitgeber fungieren und Haushaltshilfen selber einstellen. In diesem Fall sind Arbeitgeberpflichten wie die Zahlung von Sozialleistungen oder Kranken-, Renten-, Pflege- und Unfallversicherung zu berücksichtigen.

Es ist auf jeden Fall zu empfehlen die Betreuungsdienste auf eine legale Weise in Anspruch zu nehmen. Da der Markt boomt und viele osteuropäische Laienpfleger bzw. –Betreuer ihre Dienste auf dem Schwarzmarkt anbieten, ist die Versuchung groß sich dort umzuschauen. Das vermeintlich eingesparte Geld kann sich aber durch den berechtigten Vorwurf der illegalen Anstellung schnell als große Kostenfalle herausstellen. Um dies zu umgehen und sich schlaflose Nächte zu ersparen, sollte man die Dienste eines spezialisierten inländischen Vermittlungsunternehmens in Anspruch nehmen. Bei den meisten Pflegevermittlern, oft ehemaligen Kranken- oder Altenpflegern, können Sie vor der eigentlichen Vermittlung einer Betreuerin oder eines Betreuers eine ausgiebige und kompetente Beratung erwarten. Durch die zumeist kostenlose Beratung und Unterstützung des Vermittlungsunternehmens fällt die Auswahl der zu Verfügung stehenden Betreuungskräfte für Sie einfacher aus.

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