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Verantwortlich für den Inhalt: Matthias Nowicki 

Glossar

Ratgeber Pflegegrade/Pflegestufen

Pflegestärkungsgesetz - was ist neu an 2017. Alle Leistungen auf einem Blick.


Ab dem 01.02.2017 kam das Pflegestärkungsgesetz II.
Durch diese Pflegereform änderten Sie die Pflegeleistungen in den einzelnen Pflegegrade bzw. Pflegestufen.

 

Pflegegeld für die häusliche Pflege
 

Pflegegeld wird nach erlat einer Pflegestufe bzw. Pflegegrad an die Pflegebedürftigen von den Pflegekassen ausgezahlt. Das Pflegegeld dienst als Anerkennung der pflegenden Angehörigen und soll Ihnen für Ihre Arbeit überlassen werden.

Grundsätzlich sind die Leitungen der Pflegekassen in Pflegegeld und Sachleistungen bzw. Kobinationsleitungen zu unterscheiden.

Pflegestufe 0 – Sonderstatus der Pflegestufen

 

Dieser Pflegestufe werden Menschen mit deutlich eingeschränkter Alltagskompetenz (Demenz) zugeordnet. Vorrangig geht es nicht um den tatsächlichen Körperpflegebedarf sondern vielmehr um die bestehenden kognitiven Defizite.

 

Pflegestufe I – Erhebliche Pflegebedürftigkeit

 

Es wird von einer erheblichen Pflegebedürftigkeit ausgegangen, wenn mindestens einmal täglich Hilfebedarf bei mindestens zwei Verrichtungen aus einem oder mehreren Bereichen der Grundpflege (Körperpflege, Ernährung oder Mobilität) besteht. Zusätzlich wird mehrfach in der Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigt. Der wöchentliche Zeitaufwand muss im Tagesdurchschnitt mindestens 90 Minuten betragen, wobei auf die Grundpflege mehr als 45 Minuten entfallen müssen.

 

Pflegestufe II – Schwerpflegebedürftigkeit

 

Es wird von Schwerpflegebedürftigkeit ausgegangen, wenn mindestens dreimal täglich zu verschiedenen Tageszeiten ein Hilfebedarf bei der Grundpflege (Körperpflege, Ernährung oder Mobilität) besteht. Zusätzlich wird mehrfach in der Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigt. Der wöchentliche Zeitaufwand muss im Tagesdurchschnitt mindestens drei Stunden betragen, wobei auf die Grundpflege mindestens zwei Stunden entfallen. 

 

Pflegestufe III – Schwerstpflegebedürftigkeit

 

Es wird von Schwerstpflegebedürftigkeit ausgegangen, wenn der Hilfebedarf bei der Grundpflege so groß ist, dass er jederzeit besteht und rund um die Uhr anfällt. Zusätzlich benötigt die pflegebedürftige Person mehrfach in der Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung. Der wöchentliche Zeitaufwand muss im Tagesdurchschnitt mindestens fünf Stunden betragen, wobei auf die Grundpflege (Körperpflege, Ernährung oder Mobilität) mindestens vier Stunden entfallen. 

Lassen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich beraten!

 

Sehr gerne können wir Ihre wünsche auch telefonisch abklären.
Dazu wählen Sie 0 28 41 - 36 81 646

 

Falls Sie den persönlichen Kontakt vorziehen, besuchen wir Sie auch gerne zu Hause und klären gemeinsam mit Ihnen Ihre Fragen.